Checkliste: 15 Kontrollpunkte vor dem Fensterimport aus Polen
Fenster aus Polen zu beziehen, ist für Händler, Monteure und Bauherren im DACH-Raum längst gängige Praxis. Damit der Import reibungslos läuft und die Qualität stimmt, lohnt es sich, vor der Bestellung die richtigen Fragen zu stellen. Diese Checkliste fasst 15 Kontrollpunkte zusammen — von den Nachweisen (CE, DoP) über die technischen Parameter bis zu Lieferung, Montage und Garantie. Ein Punkt vorweg: Im EU-Binnenmarkt fallen keine Zölle an.
Kurz gefasst: Wer Fenster aus Polen importiert, sollte vor der Bestellung Hersteller und System, die Nachweise (CE, DoP), die technischen Parameter, Maße und Lieferumfang sowie Montage und Garantie klären. Diese 15 Kontrollpunkte helfen dabei, Qualität und Verantwortlichkeiten sauber festzulegen. Ein wichtiger Punkt zur Beruhigung: Polen liegt im EU-Binnenmarkt — Zölle fallen nicht an, zu beachten ist nur die umsatzsteuerliche Behandlung.
Warum eine Checkliste hilft
Ein Fensterimport ist kein Bauchladen-Kauf, sondern ein Beschaffungsvorgang mit technischen, logistischen und rechtlichen Aspekten. Die meisten Probleme entstehen nicht aus mangelnder Qualität, sondern aus ungeklärten Punkten: unklare Maßverantwortung, fehlende Nachweise, offene Fragen zu Lieferung und Montage. Wer diese Punkte vor der Bestellung durchgeht, vermeidet Missverständnisse und kann Angebote fair vergleichen. Die folgende Liste ist so aufgebaut, dass Sie sie Punkt für Punkt mit dem Anbieter durchsprechen können.
Die 15 Kontrollpunkte
Hersteller und System
- Hersteller identifizieren — handelt es sich um einen echten Verarbeiter mit eigenem Werk oder nur um einen Zwischenhändler? Direktbezug macht Verantwortung und Service eindeutig.
- Profilsystem benennen lassen — auf welchem System (VEKA, Kömmerling, Inoutic) und welcher konkreten Serie wird gefertigt? Das bestimmt Optik, Dämmung und Preis.
Nachweise
- CE-Kennzeichnung nach EN 14351-1 verlangen — sie ist Pflicht für das Inverkehrbringen von Fenstern.
- Leistungserklärung (DoP) je Serie anfordern — mit den deklarierten Werten für U-Wert, Schallschutz und Widerstandsklasse.
Technik
- U-Werte prüfen — Uf (Rahmen), Ug (Glas) und Uw (ganzes Fenster) und für welches Referenzmaß sie gelten.
- Verglasung spezifizieren — Zwei- oder Dreifachpaket, Ug-Wert, warme Kante und g-Wert (solare Gewinne) passend zur Fassadenseite.
- Beschlag und Sicherheit — Pilzkopfzapfen, abschließbarer Griff und gegebenenfalls eine RC-Klasse gegen Einbruch.
Maße, Farbe und Lieferung
- Maße und Toleranzen — wer nimmt das Aufmaß, wer haftet für die Maße, welche Toleranzen gelten?
- Farbe und Oberfläche — weiß, ein- oder beidseitig foliert, RAL-Farbton oder eingefärbte Oberfläche; am besten am Muster festlegen.
- Lieferumfang klären — sind Fensterbänke, Rollläden, Insektenschutz und Zubehör enthalten oder separat?
- Verpackung und Transport — gebündelte, transportsichere Lieferung; Beschädigungen bei der Annahme dokumentieren.
- Liefertermin schriftlich — verbindliche Terminzusage statt vager Zeitangabe.
Montage und Abwicklung
- Montage klären — durch eigene Monteure, einen lokalen Betrieb oder mit Unterstützung des Herstellers?
- Garantie und Reklamationsweg — Garantiedauer, fester Ansprechpartner und klarer Ablauf im Reklamationsfall.
- Zoll und Steuer — im EU-Binnenmarkt fällt kein Zoll an; zu beachten ist die umsatzsteuerliche Behandlung (bei Unternehmen in der Regel innergemeinschaftlicher Erwerb), die Sie mit Ihrer Steuerberatung klären.
Zoll, Steuer und der EU-Binnenmarkt
Der Punkt, der beim Import am häufigsten für Verunsicherung sorgt, ist schnell erklärt: Polen ist Teil des EU-Binnenmarkts, in dem der freie Warenverkehr gilt. Zwischen den Mitgliedstaaten fallen keine Zölle an. Relevant ist allein die umsatzsteuerliche Seite — beim Bezug durch ein Unternehmen greift üblicherweise der innergemeinschaftliche Erwerb. Für die konkrete Abwicklung ist Ihre Steuerberatung der richtige Ansprechpartner. Für private Bauherren ist der Vorgang in aller Regel unkompliziert.
So unterstützt KONSPO beim Import
Als Fensterhersteller aus Polen mit eigenem Werk in Bydgoszcz erfüllen wir diese Punkte transparent: benanntes Profilsystem, CE nach EN 14351-1 und Leistungserklärung je Serie, klare Angebote mit Parametern und Lieferzeit, gebündelte Lieferung ab Werk in den DACH-Raum und ein fester Ansprechpartner für Service und Reklamationen. Auf Produkte und Verarbeitung geben wir 5 Jahre Garantie. Wenn Sie das System vorab prüfen möchten, lesen Sie, wie Sie Fenster und Türen von VEKA ohne Risiko testen.
Fordern Sie ein kostenloses Angebot an oder rufen Sie uns an unter 52 324 98 50 .
Die Checkliste in fünf Schritten
Hersteller & System klären
Handelt es sich um einen echten Verarbeiter oder nur einen Händler? Auf welchem Profilsystem (VEKA, Kömmerling, Inoutic) und welcher Serie wird gefertigt? Punkte 1–2.
Nachweise verlangen
CE-Kennzeichnung nach EN 14351-1 und Leistungserklärung (DoP) je Serie anfordern — sie sind die Grundlage für den rechtssicheren Einbau. Punkte 3–4.
Technik prüfen
U-Werte (Uf, Ug, Uw), Verglasung (2-/3-fach, warme Kante, g-Wert), Beschlag und Sicherheit (Pilzkopf, RC-Klasse) — die Parameter zum Objekt passend festlegen. Punkte 5–7.
Maße & Lieferung fixieren
Aufmaß-Verantwortung, Toleranzen, Farbe, Lieferumfang, Verpackung, Transport und ein schriftlicher Liefertermin. Punkte 8–12.
Montage & Garantie regeln
Wer montiert, welche Garantie gilt, wie läuft der Reklamationsweg — und die Klärung, dass im EU-Binnenmarkt kein Zoll anfällt. Punkte 13–15.
Häufige Fragen zum Fensterimport aus Polen
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